vt3.jpg

Vakuum, das bedeutet luftleerer Raum. Wir können ein Vakuum annähernd erzeugen, in dem wir aus einem Behälter mit geeigneten Pumpen Luft absaugen. Die nun entstandene Druckdifferenz zwischen dem vakuumierten Behälter und dem atmosphärischen Druck, bildet die Grundlage für den technischen Nutzen.

Berühmt wurde dieser natürliche Effekt durch Otto von Guericke. Er bewies im Jahre 1654 mit Hilfe der "Magdeburger Halbkugeln", aus der er die eingeschlossene Luft evakuierte, das Vorhandensein der Erdatmosphäre. Zwei Gespanne zu je 15 Pferden waren nicht in der Lage, die zwei Halbschalen mit ca. 50 cm Durchmesser auseinander zu ziehen.

 

Für die technische Anwendung sind folgende Variablen zu berücksichtigen:

  • Umgebungsluftdruck pn (Normdruck pn = 101325Pa = 1013.25hPa = 1.013bar)
  • Saugfläche A, entspricht der projizierten Fläche, in der der Unterdruck mit der Last in Verbindung steht
  • Luftdruck pv der auf Saugfläche wirkt (wird von Vakuumpumpe erzeugt)

Die durch den Umgebungsluftdruck ausgeübte Kraft F auf die Saugfläche berechnet sich durch F=(pn - pv)A

Zur Angabe der Tragkraft unserer Vakuumgeräte sind viele weitere Variablen einzubeziehen. So spielt z.B. die Haftreibungszahl (bei vertikaler Lastaufnahme), die Luftdurchlässigkeit des Handlingmaterials, die geforderte Sicherheit, ... usw. eine bedeutende Rolle.